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  • Der Begriff Verzeihen bei Vladimir Jankélévitch

Lemcke, Verena Der Begriff Verzeihen bei Vladimir Jankélévitch

Verlag: Königshausen u. Neumann

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ISBN: 9783826038679

Produktsprache: Deutsch

Format: 0,235 x 0,155 cm

Anzahl der Seiten: 216 S.

Verlag: Königshausen u. Neumann

ArtNr.: 978-3-8260-3867-9

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Diese Schrift widmet sich Vladimir Jankélévitch (1903-1985), einem in Deutschland im Unterschied zu seinem Heimatland Frankreich bisher nahezu unbekannten Moralphilosophen. In ihrem Focus steht eine umfangreiche Untersuchung seiner Konzeption des Begriffs Verzeihen. Dazu unternimmt sie in einem ersten Schritt zunächst eine Analyse seines spezifischen Wesens, welches drei grundlegende Merkmale beinhaltet: Das Verzeihen ist für Jankélévitch immer eine unentgeltliche Gabe, ein augenblickshaftes Ereignis und eine persönliche Beziehung zwischen zwei Menschen. Mit diesen drei Merkmalen grenzt es sich von Akten wie der Entschuldigung, dem Vergessen oder der Nachsicht ab. In einen zweiten Schritt wird sodann gezeigt, inwiefern sich Jankélévitch der problematischen Frage eines Verzeihens der nationalsozialistischen Verbrechen stellt und diese letztlich als konform mit seiner Konzeption des Begriffs Verzeihen mit einem klaren „Nein“ beantwortet. Auschwitz ist für ihn unabänderlich unverzeihbar. In einem dritten Schritt wird schließlich erörtert, was einem moralischen Menschen im Sinne Jankélévitchs im Angesicht der Geschehnisse der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft bleibt: das Erinnern dieser Geschehnisse und das Eingedenken in das zeitindifferent gültige historische Faktum der Millionen Opfer. Denn die Vergangenheit besitzt für Jankélévitch eine moralische Dimension.
Kategorien
Reihe
Autor / Autoren
Lemcke, Verena
ISBN
9783826038679
Erscheinungsdatum
21.04.2008
Produktsprache
Deutsch
Format
0,235 x 0,155 cm
Anzahl der Seiten
216 S.
Verlag
Königshausen u. Neumann
Reihenname
Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Philosophie
Reihenbandnummer
454
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