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  • FRIEDRICHSWERDER AM SCHLOSS

Leibfried, Jürgen; Staudinger, Michael; Preußen, Christa von; Uebel, Lothar FRIEDRICHSWERDER AM SCHLOSS

Verlag: Finckenstein & Salmuth

Lieferbar innerhalb von 1-2 Wochen

ISBN: 9783934882416

Produktsprache: Deutsch

Format: 0,275 x 0,185 cm

Anzahl der Seiten: 76

Verlag: Finckenstein & Salmuth

ArtNr.: 978-3-934882-41-6

Gewicht: 0.465 kg
* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Der aufwändig gestaltete und reich illustrierte Band führt den Leser auf charmante Weise um und über die Linden zu den "Kronprinzengärten", die aktuell als eines der anspruchsvollsten Bauprojekte des neuen Berlin gelten. Aus dem Vorwort: Im Kronprinzenpalais wurde mein Urgroßvater, der spätere Kaiser Wilhelm II., am 27. Januar 1859 geboren. Für seine Eltern, Kronprinz Friedrich (III.) Wilhelm und dessen englische Gemahlin Victoria, die älteste Tochter der Queen Victoria, wurde das Palais 1857 bis 1858 durch Johann Heinrich Strack im spätklassizistischen Stil umgebaut. Dem künstlerisch interessierten Kronprinzenpaar gelang es, das Palais zum gesellschaftlich und kulturellen Treffpunkt Berlins zu machen. Bedeutende Künstler der preußischen Hauptstadt wie Adolf von Menzel und Anton von Werner waren häufige Gäste. Nach dem Tod Friedrichs III. im Jahr 1888 war das imposante Palais der Witwensitz meiner Ururgroßmutter Victoria. Die Kaiserin Friedrich, wie sie sich nach dem Tod ihres Mannes nannte, bewohnte die Räume bis zu ihrem Tod 1901 jedoch nur selten, da sie ihren Lebensmittelpunkt nach Kronberg im Taunus verlegt hatte. Nach der Hochzeit meiner Großeltern wurde das Kronprinzenpalais von 1905 bis 1918 in den Wintermonaten von meinem Großvater Kronprinz Wilhelm und meiner Großmutter Kronprinzessin Cecilie, einer geborenen Herzogin zu Mecklenburg-Schwerin, bewohnt. Es war ihre offizielle Winterresidenz; die Sommermonate lebten sie im Marmorpalais in Potsdam. Mein Vater Prinz Wilhelm, der älteste Sohn des Kronprinzen Wilhelm, wurde 1906 im Marmorpalais geboren. Jährlich in den Monaten Januar bis April wohnte mein Vater mit seinen Eltern und Geschwistern im Kronprinzenpalais. Da er 1940 mit nur 34 Jahren bei den Kämpfen in Frankreich fiel, hatte er keine Gelegenheit mir von seiner Jugend dort zu berichten; später erzählte meine Großmutter meiner Schwester Felicitas und mir, dass sich bei Kriegsausbruch 1914 tausende Berliner vor dem Kronprinzenpalais versammelt hatten und so lange nach den Prinzen riefen bis die Familie sich dann auf dem Balkon zeigte. Während des Ersten Weltkrieges richtete meine Großmutter eine Nähstube im Palais ein, wo sie gemeinsam mit ihren Hofdamen Verbände für die verwundeten Soldaten nähten. Nach 1918 lebten im Kronprinzenpalais, ähnlich wie im Schloss Bellevue und im Prinzessinnenpalais, andere Mitglieder unserer Familie. Es gefällt mir, dass diese Gebäude nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wieder aufgebaut wurden und bis heute als Baudenkmäler so vielen Menschen aus aller Welt unsere Geschichte veranschaulichen. Ganz besonders wünschenswert ist es, wenn sich nun sinnvolle Architektur behutsam mit der Umgebung verbinden kann. Prinzessin Christa von Preußen. Aus dem Vorwort der Herausgeber: Unmittelbar zwischen dem Auswärtigen Amt und dem Prachtboulevard Unter den Linden ergab sich für uns die Chance zu einem außergewöhnlichen Bauprojekt: Dort wo einst die Mitglieder des Königshauses ein und aus gingen, der Hofadel un dessen ausgesuchte Gewerbetreibende und Dienstleister wohnten, lag noch direkt neben der Friedrichswerderschen Kirche von Schinkel eine Grundfläche brach. Die ehemalige Falkoniergasse als kleinteiliger Rest der Stadt des ausgehenden 17. Jahrhunderts war zweihundert Jahre später von großzügigen Straßenzügen und Geschäftsbauten für Handel und Industrie umgeben, in denen Geschichte geschrieben wurde. Dr. Jürgen Leibfried, Michael Staudinger Inhaltsverzeichnis: Westlich vom Stadtschloss Bauten des Hofstaates Unter den Linden Kurfürstliche Privatstadt wird Stadtteil Berlin Schinkel Einfluss auf das Stadtbild Keimzelle des Bankenviertels Bauten für Handel und Industrie Folgen von Krieg und sozialistischer Staatsräson Chancen der Gegenwart
Kategorien
GebäudeOrte
Autor / Autoren
Leibfried, Jürgen; Staudinger, Michael; Preußen, Christa von; Uebel, Lothar
ISBN
9783934882416
Erscheinungsdatum
2010-01-09
Produktsprache
Deutsch
Format
0,275 x 0,185 cm
Anzahl der Seiten
76
Verlag
Finckenstein & Salmuth
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